Über EWTN
Was ist EWTN?
Das EWTN Global Catholic Network (Eternal Word Televison Network) ist der weltweit größte religiöse Fernsehsender. EWTN wurde 1981 von der Franziskanerklarissin Mutter Angelica in Birmingham (Alabama/USA) gegründet. Zum Programmangebot des weltweit größten katholischen Fernsehsenders gehören Dokumentarfilme, Nachrichten, Kinder- und Jugendsendungen, Talk-Shows und Spielfilme. Als Multimedia-Organisation betreibt EWTN einen eigenen Radiosender und bietet einen umfangreichen Internet-Service an.
Mutter Angelica hat ihren Sender 1981 mit starkem Glauben, 200 Dollar und viel Überzeugungskraft begonnen. Inzwischen erreicht der ausschließlich durch Spenden finanzierte Sender mit seinem englischen und spanischen 24-Stundenprogramm weltweit mehr als 140 Millionen Haushalte in 144 Ländern auf allen Kontinenten. Und täglich kommen neue dazu. Seit Dezember 2006 strahlt EWTN in Europa sein Programm auch über den Satelliten Astra 19,2° Ost aus und kann mit einer digitalen Satellitenempfangsanlage kostenfrei empfangen werden. Darüber hinaus bietet EWTN sein Programm auch als Live-Stream im Internet an und kann ferner regional im Kabel empfangen werden.
Die Herausforderung
Das Fernsehen ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und nach wie vor für viele die wichtigste Informationsquelle. Im deutschsprachigen Europa gibt es insgesamt rund 43,4 Millionen TV-Haushalte. Davon verfügen mehr als 18,8 Millionen Haushalte über Satellitenempfang (Anteil Satelliten-TV: Deutschland 45,1 %, Österreich 55,9 %, Schweiz 16,7%). Kinder verbringen bei uns durchschnittlich 2 Stunden, Erwachsene über vier Stunden vor dem Fernsehgerät. Die inhaltliche Qualität vieler TV-Programme ist schon heute auf niedrigstem Niveau. Der Anteil von Gewalt und Pornographie nimmt im Kampf um die Zuschauerquote zu. Indes suchen immer mehr Menschen nach einer Alternative: ein Fernsehprogramm, das positive Nachrichten bringt, frei ist von Gewalt und Pornographie, das den Zuschauer als Person ernst nimmt, die Herzen der Menschen anspricht und Antworten auf die innersten Fragen des Menschen gibt. Gläubige Menschen sehnen sich zudem nach einem Sender, der die Frohe Botschaft und die Lehre der Kirche ohne Tabus unverkürzt zu Wort kommen lässt.
Die Antwort
Was könnte eine bessere Antwort darauf sein als ein katholischer Fernsehsender, der professionell gemacht ist und mit einem vielfältigen Programm eine echte Alternative schafft. Die fortschreitende Digitalisierung des Fernsehens schafft Platz für neue Sender und Programme. Der Zeitpunkt für ein katholisches Fernsehen ist daher günstig, und die internationale Kooperation mit dem EWTN Global Catholic Network bietet eine einmalige Ausgangssituation.
In Deutschland ist die EWTN-TV gGmbH mit dem operativen Geschäft betraut worden und hat im Juli 2000 die Arbeit aufgenommen. Im Oktober 2000 gingen die ersten deutschsprachigen Produktionen in Europa auf Sendung. Mittlerweile sendet EWTN im Rahmen seines 24-Stunden-Services täglich fünf Stunden deutsches Programm vor allem zur Primetime zwischen 18-22 Uhr und bietet darüber hinaus zahlreiche Live-Übertragungen. Weitere Programme und Sendereihen werden kontinuierlich produziert. Bereits mehr als 12 Millionen TV-Haushalte können im deutschsprachigen Europa heute schon EWTN empfangen.
Das Ziel
Ziel ist ein katholischer Fernsehsender, der rund um die Uhr in deutscher Sprache sendet und mit einem vielfältigen und attraktiven Programm die Frohe Botschaft für jeden zugänglich macht. Zum Programmprofil gehören Talk-Shows und katechetische Serien ebenso wie Kunst- und Kulturprogramme, Musiksendungen, spezielle Programme für Jugendliche und Kinder, aktuelle Nachrichten, Dokumentar- und Spielfilme, Momente der Andacht und des Gebets sowie die Live-Übertragung einer täglichen Heiligen Messe und kirchlicher Ereignisse. Begleitend zum Fernsehangebot sollen im Internet nicht nur Programminformationen und der Live-Stream bereitgestellt, sondern auch Informationen über den Glauben angeboten werden. Insbesondere soll die Internetpräsenz von EWTN dazu dienen, den Zuschauern den Dialog mit EWTN zu ermöglichen.
